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Kittenkrankheiten - die häufigsten Wehwehchen im Kittenalltag

Dein kleiner Schatz wohnt wahrscheinlich erst wenige Wochen bei dir - und so ist es vollkommen normal, dass du dir Sorgen machst, wenn dein Kitten kränkelt, nicht mehr frisst oder offensichtlich Schmerzen hat. Nicht immer muss es etwas Schlimmes sein, wenn dein Vierbeiner sein Futter verschmäht oder Durchfall hat. Wir geben dir dazu einen Überblick der häufigsten Probleme im Kittenalter.

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Parasiten

Neben Ohrmilben, die sich durch dunkle, krustenartige Punkte im Ohr bemerkbar machen und zu starkem Juckreiz am Ohr führen, kann sich dein Kitten auch mit Flöhen infizieren. Auch diese führen dazu, dass sich dein Kätzchen kratzt und nebenbei können Flöhe diverse Krankheiten übertragen. Auch Würmer gehören zu den Parasiten. Sie erkennst du an weißen Stäbchen im Kot deiner Samtpfote. 

Fellprobleme, Erbrechen und Gewichtsabnahme können unter anderem auf eine Infizierung mit Parasiten hinweisen. Gegen Milben und Flöhe verabreichen TierärztInnen in der Regel ein prophylaktisches Mittel, das dein Kitten vor einem Befall schützt. Regelmäßige Wurmkuren verhindern, dass sich ein eventueller Befall wiederholt. Wichtig ist, dass du Mittel gegen Parasiten nie in Eigenregie aussuchst, weil das in die Hände von TierärztInnen gehört und du so eine Fehldosis vermeiden kannst.

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Erkältungen und Katzenschnupfen 

Auch eine Erkältung kann dein Kitten gerade in den ersten Monaten besonders häufig treffen. Durch einen schwankenden Temperaturhaushalt zieht sich deine Samtpfote schneller eine Verkühlung zu als eine erwachsene Katze. Sorge dafür, dass sie immer der gleichen Temperatur ausgesetzt ist und die Räume nicht zu kalt sind. Von einer harmlosen Erkältung erholt sich deine junge Katze in der Regel aber gut. 

Manchmal streckt sich diese aber und die Symptome werden schlimmer. Durch ihre Infektanfälligkeit können sich Kitten ohne eine Impfung schneller mit dem Katzenschnupfen anstecken. Hat deine Katze Fieber, niest und hustet und ist ruhiger als sonst, solltest du schnell handeln. Auch die Augen sind bei dieser Krankheit betroffen: Sie tränen und zeigen manchmal einen gelben Ausfluss. Katzenschnupfen ist eine ernstzunehmende Krankheit und führt bei ausbleibender Behandlung oft zu Blindheit und chronischen Atembeschwerden. Um zu vermeiden, dass deine Katze daran erkrankt, solltest du sie dagegen impfen lassen. 

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Verdauungsprobleme und Durchfall

Das Verdauungssystem deines Kitten stabilisiert sich mit der Zeit und ist anfangs noch leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. So bekommen junge Katzen häufiger Durchfall, wenn sie neues Futter zum ersten Mal probieren und etwas vom Boden aufsammeln, das ihr Magen noch nicht kennt. So sind Magen-Darm-Verstimmungen in der Kittenzeit keine Seltenheit, in den meisten Fällen aber harmlos. 

Manchmal stecken jedoch ernsthafte Probleme hinter dem Durchfall, wie etwa ein Parasitenbefall oder eine Infektion. Wenn dein Kitten an Gewicht verliert und die Probleme über mehrere Tage anhalten, solltest du deinen Stubentiger umgehend beim Tierarzt vorstellen.

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Dein Kitten frisst nicht

Ist deine junge Katze appetitlos und auch ihr liebstes Futter lässt er links liegen, kann das am anfänglichen Stress liegen. Die kleinen Vierbeiner entdecken jeden Tag etwas Neues und manchmal bleibt keine Zeit zum Essen. Eventuell kann die Ursache aber auch in folgenden Punkten liegen:

  • Zahnwechsel: Verschmäht dein Liebling Trockenfutter oder härtere Snacks, so kann der Zahnwechsel Ursache dafür sein. In der Phase, in der dein Liebling seine Milchzähne verliert und neue Zähne wachsen, kann er hartes Futter schlechter kauen. In dieser Zeit kannst du ihm Futter in weicher Konsistenz anbieten.

  • Zu viel des Guten: Manche Kitten würden gefühlt noch zwei weitere Portionen schaffen, andere hingegen sind mit den täglichen Rationen mehr als gesättigt. Falls dein Vierbeiner prinzipiell frisst, aber immer ein Teil im Napf zurückbleibt, kannst du die Futtermenge etwas reduzieren und stattdessen über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen füttern.

  • Der falsche Napf: Frisst dein Liebling nicht aus dem Napf, aber beispielsweise vom Boden oder aus deiner Hand, kann die Art des Napfes eine Rolle spielen. Möglicherweise fällt es deinem Vierbeiner schwer, aus dem vorhandenen Napf zu fressen. Katzen bevorzugen in der Regel sehr flache Schälchen, sowohl beim Futter als auch beim Wasser. Achte zudem darauf, das Wasser weit weg vom Futter zu positionieren, das ist eine Vorliebe von Katzen.

  • Erziehung: Den großen Kulleraugen deines Kätzchens kannst du eigentlich nur selten widerstehen und auch sonst bekommt es alles, was es möchte? Das kann dir in vielen Fällen zum Verhängnis werden, besonders bei der Fütterung. Hat dein Kitten gelernt, dass verschmähtes Futter durch ein anderes ersetzt wird, so merkt es sich das und hofft auf einen Futterwechsel, wenn der Napf nicht angerührt wird. Um zu vermeiden, dass dein Stubentiger mäkelig wird, reduziere zunächst die Menge, anstatt auf eine neue Futtersorte umzustellen. Bekommt dein Kitten Hunger, wird es früher oder später das Futter doch essen und bemerken, dass die Entscheidung über das Futter bei dir liegt.

Gesund füttern. Von Anfang an.

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