So hast du Erfolg bei der Hundeerziehung

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Ob Anfänger oder erfahren, Welpe oder Senior - an der Hundeerziehung kommt keiner vorbei. Doch so individuell wie unsere Hunde, so verschieden sind die Trainingsansätze. Wir beantworten euch die häufigsten Fragen rund ums Thema Erziehung.

15.02.2022

Sitz, Platz, Aus - was ist bei der Hundeerziehung wichtig?

Vielleicht ist dir auch schon mal aufgefallen, dass, wenn es um die Erziehung geht, viele verschiedene Meinungen und Ansätze kursieren. Der Grund dafür ist: Unsere Fellnasen sind ganz verschieden. Und somit auch die Erziehungsansätze. Was für den Nachbarshund gut funktioniert, muss für dich und deinen Vierbeiner nicht zutreffen. Deswegen: Der für dich und deinen Hund passende Trainingsansatz ist das A und O!

Außerdem ist es immer gut, wenn dein Liebling das "Hunde-ABC" lernt, also die "Standardsachen" wie Sitz, Platz, Bleib. Auch soziales Verhalten ist wichtig, damit deine Fellnase nicht zum Raufbold wird, sondern gut mit anderen Hunden und Menschen auskommt. Bevor du aber ewig herumprobierst, ist es besser, direkt mit einer Hundetrainerin oder einem Hundetrainer zusammen zu arbeiten.

Motivation ist Macht

Wie erreichst du am besten deine Ziele? Richtig. Wenn du motiviert bist. Der Schlüssel zum Erfolg ist also, deiner Fellnase zu zeigen, dass es sich lohnt, mit dir zusammen zu arbeiten. Das schaffst du am besten, indem du sie motivierst.

Motivationen können unterschiedlich aussehen. Manche Hunde haben einen starken "Will to please", sie möchten ihrem Frauchen oder Herrchen also einfach gefallen und alles richtig machen. Alle anderen Kandidaten sind dann hoffnungslos verloren? Nein, keine Sorge. Andere Hunde lassen sich besonders gut über Spiel, Futter, Streicheln oder einfach ein verbales Lob motivieren. Findest du heraus, welche Motivation deinen Hund antreibt, hast du es leichter in der Erziehung.

Geduld, starke Nerven und Konsequenz

Aber ganz egal, wie lecker deine Snacks oder toll deine Streicheleinheiten sind - dein Vierbeiner wird dich garantiert herausfordern. Viele Hunde testen gern ihre Grenzen. Ab und zu mal ins Bett hüpfen, an der Leine ziehen oder am Teppich nagen, all das gehört (leider) zur Hundeerziehung dazu. Da heißt es dann: tieeef durchatmen, geduldig sein, starke Nerven bewahren und immer konsequent bleiben!

Wann sollte man mit der Hundeerziehung beginnen?

Wenn ein Hund bei dir einzieht, dann ist alles aufregend und neu. Am liebsten würde man den ganzen Tag nur spielen und kuscheln. Sicherlich hat die Fellnase auch noch so allerhand Flausen im Kopf, über die man aber gern hinweg sieht. Schließlich ist ja noch alles neu und der Hund soll sich erst einmal eingewöhnen.

Leider beginnt genau da schon der erste Fehler. Denn wichtig ist, dass dein neuer Mitbewohner direkt vom ersten Tag an die Hausregeln beigebracht bekommt. Soll der Hund nicht in die Küche, aufs Sofa oder ins Bett, dann musst du das auch klar kommunizieren. Du bist quasi sein Mentor und zeigst ihm, welches Verhalten erwünscht und welches unerwünscht ist. Gleiches gilt für draußen im Park, an der Straße, im Garten sowie im Umgang mit Menschen und anderen Hunden. Das Hundetraining beginnt also direkt mit Tag eins.

Kann man einen einjährigen Hund noch erziehen?

Je früher man mit der Erziehung beginnt, desto besser. Das heißt aber nicht, dass alle älteren Hunde hoffnungslos verloren sind. Ein einjähriger Hund steckt gerade mitten in der →Pubertät. Hier sind die Murmeln im Kopf gerade ganz schön durcheinander. Umso wichtiger ist es, Struktur zu schaffen. Ältere Hunde haben vielleicht hartnäckige Gewohnheiten. Aber auch diese lassen sich mit viel Geduld und einer konsequenten Erziehung ändern. Hierbei ist die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Trainerin oder einem erfahrenen Trainer sehr hilfreich.

Die richtige Ernährung nicht vergessen!

Hundeerziehung ist mehr als nur Kommandos, Regeln und soziales Verhalten. Damit es deinem Vierbeiner rundum gut geht, solltest du auf eine gesunde Ernährung achten. Das heißt, nicht nur deine Fellnase muss etwas lernen, sondern auch du! Solltest du dich da noch nicht so gut auskennen, stöbere gern ein bisschen in unserem →Ernährungsratgeber oder lass dich →kostenlos von uns beraten.

Undine Tackmann
Undine Tackmann