Hundeerziehung ohne Stress - so gehts!

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Hundeerziehung kann nicht nur mit einem Pubertier eine echte Herausforderung sein. Dabei ist “durchhalten” meist leichter gesagt als getan. Um beim Training nicht die Nerven zu verlieren, braucht es eine Engelsgeduld, starke Nerven und vielleicht den ein oder anderen gut gemeinten Ratschlag.

22.02.2022

Hundeerziehung ohne Stress - so gehts!

Einen Hund zu erziehen ist nicht immer einfach, sollte aber auch Spaß machen. Damit deine Fellnase und du die Freude an der Arbeit nicht verlieren, haben wir einige wertvolle Ratschläge für euch auf Lager:

Konzentriere dich aufs Wesentliche

Wenn alles zu viel wird, kann es helfen, sich mal nur auf das Wichtigste zu konzentrieren. Vielleicht arbeitest du mit deinem Liebling einfach an zu vielen Dingen gleichzeitig, sodass ihr beide vom Training total gestresst seid. Eine einfache Faustformel sagt, dass der Hund nicht mehr als drei Sachen gleichzeitig lernen kann. Ordentlich an der Leine laufen, brav im Körbchen bleiben, einen neuen Trick lernen - manchmal vergessen wir, was wir unserem Vierbeiner alles so abverlangen. Einen Gang zurückschalten und mal nur auf das Wesentliche konzentrieren, tut euch beiden sicher gut.

Vergleiche dich nicht mit anderen

Alle Hunde im Park hören viel besser als dein Vierbeiner? Na und, ist doch egal. Auch diese Leute haben irgendwann mal mit der Hundeerziehung angefangen. Uns mit anderen zu vergleichen kann motivierend sein, aber auch Stress in uns auslösen. Vor allem dann, wenn deine Fellnase mal wieder auf Durchzug schaltet. Setz die Scheuklappen auf und konzentriere dich dann lieber nur auf euch, denn nichts anderes ist wichtig.

Wer hat Stress, du oder dein Hund?

Wusstest du, dass sich dein Gemütszustand auf deinen Hund überträgt? Bist du entspannt, fällt es deinem Hund auch leichter, sich zu entspannen. Bist du gestresst, wird auch dein Hund nervös und lässt sich schneller aus der Ruhe bringen. Fühlst du dich das nächste Mal gestresst, atme tief durch und versuche etwas Druck aus der Situation zu nehmen.

Woher weiß ich, dass mein Hund gestresst ist?

Sollte dein Hund gestresst sein, zeigt er dir das ganz genau. Erste Stresssignale beim Hund sind:

  • Gähnen

  • Maulschlecken

  • Speicheln

  • Zittern

  • häufiges Schütteln

  • flaches Hecheln

In der Hundeerziehung können häufiger Stresssituationen für deinen Hund auftreten. Vor allem dann, wenn ihr an größeren Herausforderungen arbeitet. Unsere →Entspannungs-Tabs beruhigen im Alltag und in besonderen Stresssituationen wie bei Reisen, beim Arzt oder zum Jahreswechsel.

Findet Spaß am Training

Neben der Fortschritte ist das aller Wichtigste beim Training: Spaß haben. Sicherlich hast du dir keinen Hund geholt, damit du gestresst und traurig mit ihm durch den Park marschieren kannst. Versuche die Trainingsschritte also so aufzubauen, dass dein Hund in jedem Fall Erfolge haben wird. So hat deine Fellnase Freude an der Arbeit mit dir, ist entspannter und ihr zwei wachst zu einem richtigen Team zusammen.

Ganz wichtig beim Training sind Belohnungen für deinen Vierbeiner. Sie motivieren ihn, mit dir zu arbeiten und im Hundetraining Vollgas zu geben. Ein Lob kann beispielsweise eine Streicheleinheit sein, ein “Prima gemacht” oder ein leckerer Snack.

Undine Tackmann
Undine Tackmann
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